Fritz-Werner-Straße

Von Jörg Preisendörfer.

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Ein Blick in das Speisezimmer Edith und Bruno Ansorges im Haus Untertürkheimer Straße 38. Unbekannte Fotografin, zweite Hälfte der 1930er Jahre.
Ein Blick in das Speisezimmer Edith und Bruno Ansorges im Haus Untertürkheimer Straße 38. Unbekannte Fotografin, zweite Hälfte der 1930er Jahre.

Im Rahmen des Veran­­stal­tungs-Programms zum bundesweiten Tag des offenen Denk­­mals 2025 und den European Heritage Days bieten wir eine Online-Präsentation an zu den Werkwohnungen des Berliner Baudenkmals Maschinenfabrik der Fritz Werner AG.

➤ Samstag ➤ 13. september ➤ 16:00 Uhr ➤ Online ➤ deutsch‑sprachig

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Präsentation ›Editz und Bruno Ansorge — Eine Werkwohnung des Fritz-Werner-Werkes‹
  • Eine Online-Präsentation live in deutscher Sprache.
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  • Für die Präsentation werden wir das datensparsame Konferenzsystem BigBlueButton verwenden.

Die Maschinen­fabrik der Fritz Werner AG in Berlin-Marien­felde wurde ab 1916 in mehreren Bau­phasen errichtet.

Nach dem Ende der Hyperinflation begann das Unternehmen mit dem Bau von Werkwohnungen (›Beamtenhäuser‹) auf dem Grundstück nordöstlich der Kreuzung von Fritz-Werner-Straße und Untertürkheimer Straße.

Die ersten dieser Wohnhäuser tragen heute die Nummern 28 und 38 in der Untertürkheimer Straße und 65 bis 67 in der Fritz-Werner-Straße. Sie wurden um 1925 erstmals bezogen.

Wir schildern die heute denkmalgeschützte Maschinenfabrik in den 1930er Jahren und die Entwicklung der Stadt an der Fritz-Werner-Strasse.

Blick in die Große Halle der Maschinenfabrik in Marienfelde (1938). Die Werkwohnungen stehen etwa 300 Meter hinter dem Ende der Halle. Foto aus: Hans Dominik, 1938, Bild 83.
Blick in die Große Halle der Maschinenfabrik in Marienfelde. Die Werkwohnungen stehen etwa 300 Meter hinter dem Ende der Halle. Foto aus: Hans Dominik, 1938, Bild 83.

Bruno Ansorge, der an den Fabrikbauten der Fritz Werner AG mitarbeitete, wohnte mit seiner Frau Edith ab 1938 in einer der Werk­wohnungen im Haus Untertürkheimer Straße 38.

Wir werfen einen Blick in ein Album mit 14 sorg­­fältig ausge­­arbei­teten Foto­­grafien aus den späten 1930er Jahren, das diese Wohnung der Ansorges doku­men­tiert, und fragen nach Bezügen zur Fabrik.

Edith Ansorge starb bereits im Jahr 1944 im Alter von 34 Jahren. Bruno Ansorge wurde nach dem 2. Weltkrieg als Bauunternehmer in Berlin und Mainz bekannt. Er verkaufte den Berliner Teil seines Unternehmens zum 1. Mai 1962 an einen Mitarbeiter. Unter dem Namen Ansorge-Noetzel bestand es bis in die 1990er Jahre. Das Unternehmen war am Bau mehrerer kleiner und großer Wohnsiedlungen in Berlin beteiligt, darunter der Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße.

Luftbild der Fritz-Werner-Straße von 1928. Am oberen Bildrand verläuft die Untertürkheimer Straße. Sie ist westlich der Fritz-Werner-Straße noch nicht gesperrt. Die Werkwohnungen der Fritz Werner AG stehen an der Ecke Fritz-Werner-Straße / Untertürkheimer Straße.
Luftbild der Fritz-Werner-Straße von 1928. Am oberen Bildrand verläuft die Untertürkheimer Straße. Sie ist westlich der Fritz-Werner-Straße noch nicht gesperrt. Die Werkwohnungen der Fritz Werner AG stehen an der Ecke Fritz-Werner-Straße / Untertürkheimer Straße.

Zitierform

Preisendörfer, Jörg (2025): Edith und Bruno Ansorge — Eine Werkwohnung der Fritz Werner AG. Online-Präsentation im Rahmen des Tags des offenen Denkmals 2025. Verfügbar unter: https://joerg-preisendoerfer.de/de/fritz-werner-strasse [Abgerufen: ________].

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